ein fröhliches babySehr junge oder gestillte Kinder haben oft grünen Stuhl, vor allem in den ersten Lebenswochen. Meistens ist dies normal und sollte keine schlaflosen Nächte für die Eltern verursachen. Wenn Ihr Kind jedoch nur ein paar Monate alt ist, Fieber hat oder sich nicht wohl fühlt, gehen Sie sofort zu Ihrem Arzt. Ihr Baby kann potenziell eine Infektion, eine Muttermilchallergie oder eine andere Erkrankung haben.

Wenn ein Kind geboren wird enthält sein Stuhl noch immer viel Fruchtwasser und Schleim, der während der Schwangerschaft aufgenommen wurde. Dadurch entstehen dicke, klebrige Stühle, die als „Mekonium“ bezeichnet werden. Wenn das Kind anfängt, sich normal zu ernähren, verschwindet das Mekonium.

Die Phase zwischen dem Wegfall von Mekonium und normalem Produktionskot erzeugt vorübergehende Stühle, die oft grün oder dunkelgelb gefärbt sind, die aber die Konsistenz eines gewöhnlichen Stuhls hat. (Quelle: www.schleim-im-stuhl.eu)

Grüne Farbe im Stuhl eines Neugeborenen ist völlig normal. Grüner Stuhl ist eigentlich Lab aus Milch, bei dem der unreife Verdauungstrakt des Babys nicht in der Lage war, Fett abzubauen. Vor allem gestillte Kinder neigen dazu, dass der Stuhl grünlich gefärbt ist und mit weichen, schmutzigen Flecken versehen ist. Im Laufe der Zeit werden diese Stühle in der Regel heller und gelber.

Obwohl grüne Stühle oft keine ernsthaften Probleme sind, kann ein Säugling mit bestimmten Stuhltypen Schwierigkeiten haben. Sehr wässrige Fäkalien, manchmal grün gefärbt, können Durchfall bedeuten.

Dies kann schnell zu ernsthaften Gesundheitsproblemen bei Neugeborenen führen, sprechen Sie deshalb so schnell wie möglich mit einem Arzt. Ebenso, wenn dunkelgrüne Stuhl nach mehr als ein paar Wochen nach der Geburt fortbesteht, suchen Sie einen Arzt auf. Mekonium ist in der Regel nach wenigen Tagen vollständig aus dem System und die Stühle hellen sich dann auf. (Quelle: www.belmarrahealth.com)

Andere Probleme
Ein Säugling mit einer Mageninfektion kann grünen Stuhl produzieren. Andere Infektionen, wie z.B. Soor, können das richtige Stillen stören. Ein Kind, das nur sehr kurze Zeit pflegt, kann nur die dünnere Milch in der Brustvorderseite schlucken und nicht die reichere Milch nach hinten. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Baby nicht lange saugt oder schlecht reagiert, wenn es an der Brust klebt, sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt.