Im Allgemeinen ist Angst ein sehr natürliches Gefühl, das sich psychisch krank und gesund anfühlen kann. Im Falle einer Angststörung hinterlässt sie jedoch den Rahmen des sonst sinnvollen Alarmsystems und kann schnell zu einem großen Problem werden.

Angststörungen haben in der Regel zwei Hauptauslöser:

  • Traumatische Erlebnisse
  • Lang andauernde Überlastung

Diese beiden Auslöser führen oft zu einer Aktivierung einer Panikstörung. Die Entstehung einer generalisierten oder subsindromatischen Angststörung wird auch durch interne Konflikte begünstigt, die zu dem Gefühl führen, komme was wolle die Kontrolle behalten zu müssen.

Traumatische Erlebnisse als Auslöser von Panikattacken

Die Ursachen spezifischer Angststörungen sind oft unklar. Traumatische Erlebnisse, die man nicht einmal kennen muss, können zu Phobien führen. Es kommt auch vor, dass hinter einer bestimmten Angst eine ganz andere Angst verbirgt, zum Beispiel, bevor sie freigesetzt wird. Der Betroffene weiß oftmals selbst nicht so richtig, welches Begebenheit ihn einst traumatisiert hat. Dies ist ein weiterer Faktor, der Panikattacken so gefährlich macht, denn der Betroffene kann sich nur schwer selbst helfen.

Die Erziehung als wichtiger Einfluss

Die Erziehung und der Einfluss von nahen Verwandten spielt auch bei Angststörungen, wie Panikattacken eine wichtige Rolle. Kinder betroffener Eltern entwickeln eher Ängste oder Phobien, auch wenn sie nicht unbedingt von den Angststörungen der Eltern betroffen sind. Manche Ängste sind auch charakteristisch für verschiedene Stadien der Kindheit – zum Beispiel die Angst vor der Trennung oder die Angst vor der Dunkelheit (welche natürlich auch evolutionär bedingt ist). Eine Angststörung wird jedoch in der Regel nur dann zu einem ernsten Problem, wenn die Eltern die Panikattacken nicht ernst nehmen oder ihre Kinder zu sehr „beschützen“.

Spielt auch die Genetik eine Rolle?

Panikattacken haben manchmal aber auch sehr unterschiedliche individuelle Ursachen, manchmal tief im Unterbewusstsein. Im Allgemeinen hat die Panikattacke einen ganz bestimmten, oft auch unbewussten Auslöser, welcher die Attacke triggert. Angst vor Panikattacken kann außerdem  zu sekundären Phobien möglicher Auslöser führen. In vielen Fällen können diese Auslöser jedoch mit tiefenpsychiologischen Methoden entdeckt und gezielt therapiert werden. Mittlerweile gibt es aber tatsächlich schon mehrere Hinweise darauf, dass auch das eigene Erbgut eine entscheidende Rolle spielt.

Angststörungen aufgrund körperlicher Probleme

Manchmal gibt es aber auch physische Ursachen für die Angststörungen und somit Panikattacken: So kann eine Angina pectoris wie ein Panikanfall wirken. Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion fühlen sich außerdem oft nervös und motiviert und neigen dazu, zu vibrieren und zu schwitzen, auch bei positiven Gefühlen, wie Begeisterung. Manchmal treten auch Zustände auf, die Panikattacken lediglich ähneln, aber keine sind.

Über das Thema Angststörungen und Panikattacken gibt es noch viele weitere nützliche Informationen. Belesen können Sie sich hierzu auf https://panikattacken-hilfe.info/angstattacken/.